musica aperta_03

 

22. Saison 2020 - 2021 
Reservation: 076 518 59 29, Eintritt Fr. 30.- / 20.-    www.musica-aperta.ch   www.villastraeeuli.ch

 

Alter Stadthaussaal, Marktgasse 53, Winterthur
Freitag  9. April 2021, 20 Uhr

Ensemble Horizonte - Bekenntnisse
Ensemble Horizonte Detmold
: Dante Montoya (Flöte), Jörg-Peter Mittmann (Leitung, Englischhorn), Merve Kazokoglu (Klarinette),
 Helene Schütz (Harfe), Mareike Neumann (Violine), Maria Pache (Viola), Martina Styppa (Violoncello)
Yukinobu Ishikawa (Schlagzeug),

Verschoben!  geplant: September 2021

 

Alter Stadthaussaal, Marktgasse 53, Winterthur
Dienstag  11. Mai 2021, 20 Uhr

Colores Trio - Soirée française
Colores Trio:
Matthias Kessler, Luca Staffelbach und Fabian Ziegler - Perkussion

COLORES TRIO Foto Priska Ketterer_800

Thierry de Mey (1956)

Musique de Table (1987)

Rainer Rubbert (1957)

Amorces (2020/21) für Schlagzeug Trio, UA des Auftrages von musica aperta

Claude Debussy (1882-1918)

Arabesques 1 & 2 (1888-1891)

Camille Saint-Saens (1835-1921)

Danse Macabre (1872)

Maurice Ravel (1875-1937)

Le Tombeau de Couperin (1914-1917)

Das Schlagzeug, ein vergleichsweise junges Instrument, einmal ganz klassisch. Mit Werken von Claude Debussy, Camille Saint-Saëns und anderen ergibt sich eine spannende Symbiose von Klängen der Perkussion und Meisterwerken der klassischen Literatur.
musica aperta öffnet sich für eine spezielle Auseinandersetzug mit der Tradition: Das Colores Trio präsentiert zum einen Werke aus dem späten 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, welche in neuen Arrangements von L.Staffelbach für Schlagzeugtrio jung und frisch klingen.
Diese Werke neu hören, neu empfinden und in ungewohntem Klang zu präsentieren ist ein Schritt, um das Schlagzeug zeitgemäss, fortschrittlich und ansprechend in der klassischen Musikwelt zu verankern. Am heutigen Abend erleben Sie das Colores Trio mit einem klassischen Programm. Im Mittelpunkt steht Ravels "Le Tombeau de Couperin" in einem Arrangement von Luca Staffelbach. Nach dem Auftakt mit Thierry de Meys Musique de Table, wo drei Händepaare einen virtuosen Tanz auf drei Holzplatten ausführen, erklingt das neue, von musica aperta in Auftrag gegebene Werk: "amorce [amORs] f: / Zünder, Auftakt, Köder, Beginn, [Film]anfang, erstes Teilstück, Keim / 19 Initialereignisse, die mehr versprechen könnten, sich aber selbst genügen," des Berliner Komponisten Rainer Rubbert.

Colores Trio
Energiegeladen, facettenreich, innovativ. So präsentiert sich das Colores Trio (Preisträger Migros Kulturprozent 2019), bestehend aus Matthias Kessler (*1997), Luca Staffelbach (*1996) und Fabian Ziegler (*1995). Die jungen, preisgekrönten Musiker aus der Schweiz und aus Österreich verbinden eine langjährige, ungebrochene Leidenschaft für das Schlagwerk und eine unendliche Spielfreude. Diese Eigenschaften kombinieren sie im virtuos aufspielenden Colores Trio. Mit klassischen und zeitgenössischen Werken vermitteln sie dem Publikum den Facettenreichtum der Schlaginstrumente und begeistern stets mit neuen Klangfarben.

 

 

top Dreieck gn 082 20 

Gare du Nord, Basel, 15,- / 25,- / 30,-
Dienstag, 11. Mai 19.30 Uhr,

Alter Stadthaussaal, Marktgasse 53, Winterthur
Sonntag  30. Mai 2021, 20 Uhr

Reminiszenzen
streiffQuartett: Egidius Streiff, Daniela Müller, Mariana Doughty, Ekachai Maskulrat

Streiff Quartett_800

L. v. Beethoven (1770-1827)

Streichquartett op 130 (1826), Adagio ma non troppo – Allegro

Sunjoo Cho (Korea,1988)

Reminiscences (2019) UA

Beethoven

op 130, Presto & Andante con moto, ma non troppo

Heidi Baader-Nobs (CH, 1940)

Ballade pour Nouria (2013)

Beethoven

op 130, Alla danza tedesca. Allegro assai

Sebastian Meyer (CH, 1994)

people of the twentyfirst century (2019)

Beethoven

op 130, Cavatina. Adagio molto espressivo – attacca & Finale. Allegro

Erinnerungen. Verflossenen Eindrücke vermischen sich in uns, wir erahnen wunderbare Bilder und Klänge. Nun nimmt uns die koreanische Komponistin Sunjoo Cho mit auf eine Erinnerungsreise durch ihre Klangwelt: «Eine Erinnerung geschieht sehr plötzlich, wechselt in einem Moment zu einer anderen Szene und verfälscht sich im Verlauf der Zeit; all dies wird durch Kombination, Unterbrechung oder Änderung verschiedener Episoden in diesem Stück ausgedrückt. Die Wiederholung eines bestimmten metrischen Puls soll das Dasein hervorheben. Dieser Puls fungiert in meiner klanglichen Vorstellung als Öffner der Erinnerung an die Vergangenheit.» 
Die in Delemont geborene Komponistin Heidi Baader-Nobs hat zuerst Violine und dann bei Jacques Wildberger Komposition studiert. Im vergangenen Winter mussten die Konzerte zu Ehren ihres 80. Geburtstages abgesagt werden. Ihre Werke sind von höchster Stringenz – umso überraschender präsentiert sich die Ballade pour Nouria als leicht hingetupftes «petit rien» mit zuweilen onomatopoetischen Anflügen.
Sebastian Meyer, der jüngste Komponist, stammt aus Basel und hat mit people of the 21st century eine nach innen gerichtete, fragile Musik erfunden, deren Klänge in ihrer Natur jedesmal anders erscheinen: Meyer erforscht das Obertonspektrum der vier Streichinstrumente, wobei die Multiphonics je nach Instrument, Bogen, Strichgeschwindigkeit und Kontaktstelle anders irisieren. Dies resultiert in einer Musik, die trotz ihrem äusserlich statischen Verlauf ein wunderbar farbiges Innenleben entwickelt – und was wäre ein besserer Einstieg in die atemberaubend schöne Cavatina von Beethoven. Denn, die drei Stücke aus dem 21.Jahrhundert sind eingekreist und kunstvoll verwoben in das Streichquartett op.130 von Ludwig van Beethoven, sozusagen der Hintergrund unseres kulturellen Gefüges. Dabei mag erstaunen, dass dieses Monument der Streichquartettliteratur mit leichtem Charme und tänzerischen Gesten erscheint, voller Witz. Da scheint es nur folgerichtig, den später kombinierten Alternativschluss als ultimatives Tänzchen zu spielen: Lasset uns tanzen – ein Wunsch für 2021!

Das streiffQuartett ist die Nachfolgeformation des 3Gdreigenerationenquartetts. Nach preisgekrönten Einspielungen der Streichquartette Klaus Hubers, Heidi Baader-Nobs und jüngst des Schubert Quintetts und einer grossen Coronapause folgt nun „Reminiszenzen: Beethoven im Spiegel neuer Musik“

      weitere Konzerte Dienstag, 11. Mai 19.30 Uhr, Gare du Nord, Basel, 15,- / 25,- / 30,- 

                    

 

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